Ihre Vorsorge – unsere Kernkompetenz

Wir verstehen uns als Teil des Kompetenzzentrums für die berufliche Vorsorge von Unternehmen der Migros-Gruppe. Unsere Kunden sind die Aktivversicherten und Rentenbezüger der VIG sowie die angeschlossenen Unternehmen.

  • bta first travel AG, Steinhausen
  • Hotelplan Management AG, Opfikon
  • Interhome AG, Opfikon
  • MTCH AG, Opfikon

Informationen für Aktivversicherte

Die VIG betreibt als Vorsorgeeinrichtung die obligatorische und überobligatorische berufliche Vorsorge für Mitarbeitende von Unternehmen der Migros-Gruppe. Bei der VIG handelt es sich um eine Duoprimatkasse. Das heisst, die Altersleistungen werden aufgrund der geleisteten Beiträge berechnet, die Risikoleistungen bei Invalidität und Tod in Prozenten des versicherten Lohns.

Bitte beachten Sie, dass das Vorsorgewerk TRAVEL über die zwei Vorsorgepläne "Mini/Maxi" und "BVG" verfügt. Auf Ihrem Vorsorgeausweis ist ersichtlich, welchem Vorsorgeplan Sie angehören.

Eintritt

Sie werden versichert, wenn Sie einen Jahreslohn beziehen, welcher höher ist als der BVG-Mindestlohn. Dieser beträgt CHF 21'150.- im Jahr 2018.

  • Bei Antritt Ihrer Arbeit bei einem angeschlossenen Unternehmen sind Sie bei uns frühestens ab dem 1. Januar nach dem 17. Geburtstag gegen die Risiken Invalidität und Tod versichert (Risikoversicherung).
  • Ab dem 1. Januar nach dem 24. Geburtstag wird Ihre Vorsorge für das Alter aufgebaut (Vollversicherung).

Freizügigkeitsleistung Übertrag Formular

Merkblatt Vorsorgeausweis "Mini/Maxi"

Merkblatt Vorsorgeausweis "BVG"

Das Kapital aus der mitgebrachten Freizügigkeitsleistung Ihrer bisherigen Vorsorgeeinrichtung wird Ihrem persönlichen Sparguthaben gutgeschrieben.

Beiträge

Bis zum Ende des Jahres, in welchem das 24. Altersjahr vollendet wird, bezahlen Sie lediglich Beiträge zur Deckung der Risiken Invalidität und Tod. Ab dem 1. Januar nach Vollendung des 24. Altersjahres sind neben den Risikobeiträgen auch die Sparbeiträge geschuldet. Die Höhe der Beiträge entnehmen Sie bitte Artikel 9 und 10 des jeweiligen Planbeschriebs.

Einkauf / VP-Konto

Einkauf

Trotz regelmässigen Beitragszahlungen kann eine Vorsorgelücke entstehen. Mit einem freiwilligen Einkauf in die Pensionskasse lässt sich diese ganz oder teilweise schliessen.

Vorsorgelücken entstehen wenn aufgrund eines Arbeitsunterbruchs (z.B. Mutterschaft) Beitragsjahre fehlen, bei ausserordentlichen Lohnerhöhungen, nach einer Scheidung oder bei einer vorzeitigen Pensionierung. In solchen Fällen wird im Verhältnis zum aktuellen Lohn nicht genügend Alterskapital angespart. Die Folge ist eine Vorsorgelücke und damit teilweise tiefere Leistungen.

Besteht eine Vorsorgelücke, kann diese durch einen freiwilligen Einkauf in die VIG, also durch zusätzliche Einzahlungen, ganz oder teilweise geschlossen werden. Ein Einkauf ist jederzeit möglich.

Vorteile für die versicherte Person

  • Erhöhung der Alters- und der Freizügigkeitsleistung.
  • Grundsätzliche Abzugsmöglichkeit des Einkaufsbetrags vom steuerbaren Einkommen.

Einschränkungen

  • Um eine Einkaufsmöglichkeit wahrnehmen zu können, müssen zuerst sämtliche Freizügigkeitsleistungen eingebracht und sämtliche Vorbezüge im Rahmen der Wohneigentumsförderung zurückbezahlt sein.
  • Wurden Einkäufe getätigt, so dürfen die daraus resultierenden Leistungen innerhalb der nächsten drei Jahre nicht in Kapitalform aus der Vorsorge zurückgezogen werden.

Formular Einkauf:

Anmeldung zum freiwilligen Einkauf von Vorsorgeleistungen

VP-Konto (nur im Planbeschrieb "Mini/Maxi" möglich)

Nach dem Einkauf auf den maximal möglichen Betrag des Sparguthabens besteht die Möglichkeit, mit Einzahlungen auf das VP-Konto die Altersleistungen für den Fall einer geplanten vorzeitigen Pensionierung zusätzlich zu verbessern oder sich eine Überbrückungsrente zu finanzieren. Das Kapital wird durch direkt an die VIG zu leistende Einmalzahlungen geäufnet. Die geleisteten Beiträge auf das VP-Konto sind grundsätzlich vom steuerbaren Einkommen abziehbar.

 

Wohneigentumsförderung

Um den Kauf oder die Erstellung von selbstgenutztem Wohneigentum zu fördern, hat der Gesetzgeber vorgesehen, dass die Vorsorgeeinrichtungen für diesen Zweck Mittel oder Sicherheiten zur Verfügung stellen können. Die zwei Instrumente wollen wir hier kurz vorstellen:

Vorbezug

Dem Vorsorgeguthaben bei der VIG kann, bis drei Jahre vor der Entstehung des Anspruchs auf Altersleistung, ein Betrag entnommen und für das Eigenheim eingesetzt werden. Dies führt jedoch zu einer Kürzung der Vorsorgeleistungen.

Verpfändung

Die Verpfändung ist ein Sicherungsgeschäft zugunsten der Bank; im Gegensatz zum Vorbezug verbleibt das Geld in der Pensionskasse. Dementsprechend entstehen, solange das Pfand nicht verwertet wird, keine unmittelbaren Steuerfolgen oder Leistungskürzungen.

Diese Angebote zur Wohneigentumsförderung gelten ausschliesslich für den Erwerb oder die Erstellung von Wohneigentum zum Eigenbedarf und ab einem Mindestbetrag von CHF 20'000.-. Ebenfalls mit eingeschlossen sind die ganze oder teilweise Amortisierung von Hypotheken und der Kauf von Anteilen einer Wohnbaugenossenschaft. Für letzteres, und für eine allfällige Verpfändung, ist kein Mindestbetrag vorgeschrieben.

Bis zum vollendeten 50. Altersjahr kann die gesamte Höhe der Freizügigkeitsleistung verpfändet oder vorbezogen werden. Ab Alter 50 reduziert sich die Möglichkeit für Verpfändung oder Vorbezug. Zur Verfügung steht dann nur die Freizügigkeitsleistung zum Zeitpunkt des 50. Altersjahres oder die Hälfte des aktuellen Anspruchs. Massgebend ist der höhere der beiden Werte.

 

Scheidung

Bei einer Scheidung werden die Ansprüche aus der beruflichen Vorsorge bei der Teilungsregelung berücksichtigt.

Die VIG liefert im Scheidungsfall die Angaben zur Berechnung der während der Ehe erworbenen Freizügigkeitsleistung. Dazu wird benötigt:

  • das Datum der Zivilheirat
  • das voraussichtliche Datum der Scheidung.

Es ist aber Sache des Gerichts, die Höhe des zu überweisenden Betrages festzusetzen.

Damit ein Teil der Freizügigkeitsleistung übertragen werden kann, benötigt die VIG ein rechtskräftiges Scheidungsurteil, welches Informationen über die Höhe des zu übertragenen Betrages und die Zahlungsadresse enthält.

Nach Auszahlung des vom Gericht festgesetzten Betrags haben Versicherte die Möglichkeit, die so entstandene Vorsorgelücke mit einem freiwilligen Einkauf zu schliessen. Es gelten die gleichen Konditionen wie beim Einkauf.

 

Austritt

Wenn eine vollversicherte Person austritt, hat sie Anspruch auf eine Freizügigkeitsleistung der VIG.

Die Freizügigkeitsleistung kann überwiesen werden an

  • die Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers oder
  • die Freizügigkeitsstiftung einer Bank oder
  • eine Versicherung, zugunsten einer Freizügigkeitspolice.

Versicherte können die Barauszahlung der Austrittsleistung verlangen, wenn

  • sie die Schweiz endgültig verlassen (vorbehältlich internationalen Regelungen)
  • sie eine selbständige Erwerbstätigkeit aufnehmen und der obligatorischen beruflichen Vorsorge nicht mehr unterstehen
  • die Austrittsleistung weniger als ihr Jahresbeitrag beträgt.

Notwendige Unterlagen

  • Bei Auszahlung an die Vorsorgeeinrichtung des neuen Arbeitgebers:
    Einzahlungsschein der neuen Vorsorgeeinrichtung.
  • Bei Überweisung an eine Freizügigkeitsstiftung bei einer Bank:
    ausgefüllter Antrag zur Eröffnung eines Freizügigkeitskontos.
  • Bei Wegzug aus der Schweiz:
    Abmeldebestätigung der Gemeinde, allenfalls Nachweis über Nichtversicherungspflicht bei Ausreise in EU/EFTA-Staaten
  • Bei Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit:
    Bestätigung der Ausgleichskasse, dass eine selbständige Tätigkeit im Haupterwerb aufgenommen wurde.

Diese Unterlagen sind der VIG einzureichen.

Bei verheirateten oder in eingetragener Partnerschaft lebenden Personen wird im Falle einer Barauszahlung immer die amtlich beglaubigte Unterschrift des Partners benötigt.

Ledige, geschiedene oder in aufgelöster Partnerschaft lebende sowie verwitwete Personen müssen eine aktuelle Zivilstandsbescheinigung vorlegen.

Wenn die VIG die nötigen Angaben und Dokumente nicht erhält, wird die Austrittsleistung, nach dem Ablauf einer Frist von sechs Monaten, an die Stiftung Auffangeinrichtung BVG überwiesen.

Pensionierung

Ordentliche Pensionierung

Der Anspruch auf eine ordentliche Altersleistung beginnt am Ersten des Monats nach Erreichen des ordentlichen Rücktrittsalters. Es beträgt für Frauen 64 und für Männer 65 Jahre. Für Kinder werden bis zum vollendeten 18. Altersjahr (während einer Ausbildung bis längstens zum 25. Altersjahr) Alterskinderrenten ausgerichtet.

Vorzeitige Pensionierung

Vor dem ordentlichen Pensionierungsalter ist die vorzeitige Pensionierung frühestens auf den Ersten des Monats nach Vollendung des 58. Altersjahres möglich.

Teilpensionierung

Im Einvernehmen mit dem Arbeitgeber ist eine Teilpensionierung ab Alter 58 in einem oder mehreren Schritten möglich. Die Reduktion des arbeitsvertraglich festgelegten Beschäftigungsgrads muss mindestens 20% betragen. Für einen Kapitalbezug der Teilaltersleistung ist hingegen eine Reduktion des Beschäftigungsgrads um mindestens 30% erforderlich.

Weiterführung der Erwerbstätigkeit

Bei Weiterführen der Erwerbstätigkeit nach dem ordentlichen Rücktrittsalter kann die versicherte Person verlangen, dass sie bis zum Ende ihrer Erwerbstätigkeit weiter versichert bleibt, längstens jedoch bis zur Vollendung des 70. Altersjahres. Die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge richten sich nach dem jeweiligen Planbeschrieb.

Aufgeschobene Pensionierung

Statt der Weiterversicherung kann die versicherte Person den Rentenbezug aufschieben. In diesem Fall werden keine Beiträge mehr geleistet. Das vorhandene Altersguthaben wird bis zur Beendigung der Erwerbstätigkeit, längstens jedoch bis zur Vollendung des 70. Altersjahres, weiterverzinst. Der Zinssatz entspricht dem Satz, mit welchem das Altersguthaben gemäss Art. 13 Abs. 3 des Vorsorgereglements verzinst wird.

Rentenhöhe

Die Altersrente entspricht der Summe des zu Beginn des Rentenbezugs vorhandenen Altersguthabens, multipliziert mit dem Umwandlungssatz, der in diesem Zeitpunkt dem Alter der versicherten Person (berechnet in Jahren und Monaten) entspricht. Die Höhe der Umwandlungssätze und die Höhe der Alterskinderrente sind im jeweiligen Planbeschrieb definiert.

Zusätzliches Sparkonto (VP-Konto) (nur im Planbeschrieb "Mini/Maxi" möglich)

Ein allfälliges Guthaben aus dem VP-Konto kann bei der Pensionierung wie folgt verwendet werden:

  • als lebenslängliche Erhöhung der Altersrente
    und/oder
  • als befristete Überbrückungsrente.

Überbrückungsleistungen

Die vor dem AHV-Rücktrittsalter zurücktretende versicherte Person kann die Auszahlung einer Überbrückungsrente bis zum Zeitpunkt der AHV-Leistungen verlangen. Sie kann den Betrag der Überbrückungsrente frei wählen, maximal aber bis zum Höchstbetrag der maximalen vollen AHV-Altersrente. Die Finanzierung der Überbrückungsrente erfolgt durch die versicherte Person gemäss dem jeweiligen Planbeschrieb.

Wahlfreiheit zwischen Rente und Kapital

Versicherte Personen können auf den Zeitpunkt der Pensionierung verlangen, dass ein Teil oder die ganze Altersleistung in Kapitalform ausbezahlt werden soll. Der schriftliche Antrag muss mindestens drei Monate vor der Pensionierung bei der VIG eingereicht werden. Der Ehegatte der versicherten Person muss dem Kapitalbezug schriftlich zustimmen. 

Kapitalkonto

Zusätzlich zum Altersguthaben wird für jede versicherte Person ein Kapitalkonto geführt. Die Vorsorgekommission kann beschliessen, dass Verteilungen von Freien Mitteln anstatt den Altersguthaben den individuellen Kapitalkonti gutgeschrieben werden.

Im Vorsorgefall Alter, Tod oder Invalidität wird ein allfälliges Guthaben auf dem Kapitalkonto nicht in Renten- sondern in Kapitalform ausgerichtet. Konnte sich eine versicherte Person aufgrund ihres Guthabens auf dem Kapitalkonto nicht mehr in die vollen reglementarischen Leistungen einkaufen, kann sie verlangen, dass der entsprechende Betrag im Zeitpunkt der Pensionierung vom Kapitalkonto auf das Altersguthaben übertragen wird.

Alle übrigen Bestimmungen über die Leistungen, insbesondere auch für die Vorsorgefälle Tod und Invalidität, gelten für Guthaben aus den Kapitalkonti sinngemäss wie für die Altersguthaben.

Invalidität

Invalidität liegt vor, wenn versicherte Personen vor dem ordentlichen Pensionierungsalter im Sinne der Eidg. IV bleibend oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit aufweisen.

Anspruch auf eine Invalidenrente haben versicherte Personen, die im Sinne der Eidg. IV zu mindestens 40% invalid sind und bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, versichert waren.

Der Anspruch beginnt nach Erschöpfung der Lohn- und Lohnersatzleistungen, welche mindestens 80% des entgangenen Lohns betragen, frühestens jedoch gemäss den Bestimmungen des Bundesgesetzes über die IV.

Bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen wird der versicherten Person eine ganze Invalidenrente ausgerichtet, wenn sie im Sinne der Eidg. IV mindestens zu 70%, eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60%, eine halbe Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte und eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid ist.

Die Höhe der Invalidenleistungen ist im jeweiligen Planbeschrieb geregelt.

Versicherte, denen eine Invalidenrente zusteht, haben für jedes Kind, das im Falle ihres Todes eine Waisenrente beanspruchen könnte, Anspruch auf eine Invalidenkinderrente.

Todesfall

Ehegattenrente / Ehegattenabfindung

Stirbt eine verheiratete versicherte Person, so hat der überlebende Ehegatte Anspruch auf eine Ehegattenrente, sofern er eine der folgenden Bedingungen erfüllt:

  • er hat mindestens ein unterhaltsberechtigtes Kind;
  • er hat das 45. Altersjahr vollendet und ist seit mindestens fünf Jahren verheiratet.

Andernfalls hat er Anspruch auf eine einmalige Abfindung in Höhe der dreifachen jährlichen Ehegattenrente.

Der Anspruch auf die Ehegattenrente entsteht mit dem Tod der versicherten Person, frühestens jedoch mit Beendigung der vollen Lohnfortzahlung.

Waisenrenten

Sterben Versicherte, invalide oder alterspensionierte Rentenbezügerinnen und -bezüger, so hat jedes ihrer Kinder Anspruch auf eine Waisenrente.

Die Waisenrente ist zahlbar bis zum Ende des Monats, in dessen Verlauf der Waise das 18. Altersjahr vollendet. In Ausbildung begriffene oder Kinder, die mindestens 70% invalid sind, haben Anspruch auf die Waisenrente bis zur Beendigung ihrer Ausbildung oder bis zur Erlangung der Erwerbsfähigkeit, längstens jedoch bis zum Ende des Monats, in dessen Verlauf sie das 25. Altersjahr vollenden.

Lebenspartnerrente

Eine eheähnliche Lebensgemeinschaft, auch unter Personen gleichen Geschlechts, wird bezüglich Rentenanspruch der Ehe gleichgestellt, falls

  • beide Partner unverheiratet sind und zwischen ihnen keine Verwandtschaft besteht,
  • die Lebensgemeinschaft mit gemeinsamer Haushaltung im Zeitpunkt des Todes
    • mindestens fünf Jahre ununterbrochen gedauert hat und der überlebende Partner am Todestag das 45. Altersjahr zurückgelegt hat oder
    • wenn der überlebende Partner für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss,
  • die auszurichtende Leistung innert drei Monaten nach dem Tod der versicherten Person geltend gemacht wird.

Kein Anspruch auf die Lebenspartnerrente besteht, wenn die begünstigte Person bereits anderweitig eine Ehegatten- oder Lebenspartnerrente bezieht.

Todesfallkapital

Wird beim Tod einer versicherten Person keine Ehegatten- oder Lebenspartnerrente fällig, so wird ein Todesfallkapital fällig. Der Betrag des Todesfallkapitals entspricht dem beim Ableben einer versicherten Person vorhandenen Altersguthaben nach Abzug des Barwerts der Hinterlassenenleistungen.

Anspruchsberechtigt sind in folgender Reihenfolge:

a) der überlebende Ehegatte und die eigenen Kinder, die Anspruch auf eine Waisenrente haben; bei deren Fehlen
b) der Lebenspartner und Personen, für deren Unterhalt die verstorbene Person in massgeblicher Weise aufgekommen ist; bei deren Fehlen
c) die eigenen Kinder, die keinen Anspruch auf eine Waisenrente haben; bei deren Fehlen
d) die Eltern; bei deren Fehlen
e) die Geschwister.

Innerhalb einer Begünstigtengruppe steht das Todesfallkapital allen Begünstigten zu gleichen Teilen zu.

Die Reihenfolge der Begünstigten kann nicht geändert werden. 

Fehlen Anspruchsberechtigte, verfällt das Todesfallkapital vollumfänglich an die VIG.

Die Höhe der Hinterlassenenleistungen ist im jeweiligen Planbeschrieb geregelt.